Podcasting? Im Unterricht? Wieso? Wozu? Warum?

Podcasting macht nun schon länger von sich Reden. Hinter einem Podcast stehen zunächst nicht viel mehr als zwei Dateien - eine MP3 (oder inzwischen sogar Video-) Datei sowie eine XML-Datei. Beides zusammen ergibt die Möglichkeit, Medieninhalte über das Internet zu verteilen. Podcasting ist ein Kunstwort, zusammengesetzt aus der Bezeichnung für Apples erfolgreichen MP3 Player "iPod" und dem englischen Wort für (Radio)Sendung "Broadcast". Ein Podcast ist sozusagen das "Senden" einer Mediendatei über das Internet.


Was ist daran so toll?
Apple iMac G4
Im Gegensatz zu normalen Up- und Downloads von Audiodateien im Internet können Podcasts von Lehrern und Schülern "abonnieren" werden. Das bedeutet, wann immer der Hersteller des Podcasts (der sog. "Podcaster") eine neue Episode ins Netz stellt, kann der Rechner des Lehrers oder Schülers diesen automatisch laden und den Podcast somit immer auf dem neuesten Stand halten. Fremdsprachige Inhalte können so "frei Haus" bezogen werden - der Computer sucht automatisch nach aktualisierten Folgen und lädt diese herunter - nebenbei, kostenlos und schnell.

Welche Möglichkeiten bietet Podcasting für den Unterricht?
Podcasts können auf verschiedene Arten und Weisen im Unterricht eingesetzt werden. Grundsätzlich gilt zu entscheiden, ob man Podcasts einfach als Quelle ausserschulischen Materials nutzen möchte (und somit schlicht Podcast-Konsument wird), oder ob man selbst (gemeinsam mit den Schülern) Podcasts erstellen möchte. Beide Fälle bieten eine Fülle an unterschiedlichen Möglichkeiten, die im Folgenden detaillierter beschrieben werden sollen.

Ich möchte fertige Podcasts im Unterricht nutzen.
Ich möchte selber Podcasts erstellen.